Nach der wunderbar ruhigen Nacht vor Anker, erwachten wir am Morgen von zwei lauten „Platsch“.
Die zwei jungen Crewmitglieder starteten ihren Tag direkt aus dem Bett mit einem Sprung ins Markermeer. Da wollten wir Alten natürlich nicht zimperlich tun und taten es ihnen nach.
Das kalte Wasser pikte richtig auf der Haut, aber es tat sooooo gut!
Das Frühstück schmeckte gleich noch einmal so gut.
Den Motor musste Reto nur zum Anker hoch holen starten, denn direkt danach wurden die Segel gesetzten und wir segelten bei schönsten Bedingungen dem heutigen Tagesziel „Hoorn“ entgegen.
Zwei Seefahrer von hier gaben dem Kap Horn in Südafrika nach ihrer Entdeckung 1616 diesen Namen.
Im Stadthafen fanden wir ein lauschiges Plätzchen und machten uns auf einen Erkundungsgang durch dieses hübsche, charmante Städtchen mit den vielen schiefen Häusern und dem rosa Einhorn im Wappen.
Hier fühle ich mich so wohl und es ist so wohltuend friedlich.
Auf dem Boot kochten Karin und ich ein feines Couscous mit Ratatouille und jetzt geniessen wir das Treiben im Hafen und Park vom Cockpit aus. Und die Büsis natürlich eine lange Erkundungstour im Park.
Anschliessend geniessen wir einen Kinoabend in der heimeligen Kuchenbude.

Edinburgh
Bezeiten heute Morgen begleiteten Reto und Karin uns zum Hauptbahnhof Amsterdam. Wir hatten den Büsis und „Liv“ Tschüss gesagt und das eine oder andere Tränchen verdrückt. Abschied ist immer schwer. Der Zug zum Flughafen wartete schon auf uns. Es ist so praktisch, einfach per Kreditkarte…

