Einigermassen beizeiten heute Morgen verliessen wir unseren schönen Nachtplatz und segelten mit hart am Wind Kurs Richtung Amsterdam.
Der Himmel trübte sich immer mehr ein.
Für uns Griechenlandsegler sind die Manöver bei Brücken und Schleusen eine spannende Sache.
Karin übernahm heute das Einfahrts-und Anlegemanöver und meisterte das bravurös.
Kurz nach dem Anlegen kam der Regen.
Wir liegen hier in der Marina, ganz nahe am Stadtzentrum. Nur eine Fähre trennt uns vom Hauptbahnhof.
Von daher unternahmen wir gegen Abend einen Ausflug in die City.
Obwohl ich auch schon hier war, fasziniert diese Stadt. Und heute war der Kontrast vom einsamen Moment auf dem Wasser zum wilden Treiben in der Stadt erst recht intensiv.
Im "old Sailor" gabs ein Bier, später ein feines Nachtessen und dann machten wir uns durch die Strassen mit den vielen roten Lichtern zurück Richtung Hauptbahnhof und Fähre.
Unterdessen regnet es "grad abe" und bis wir das Schiff erreichten, waren wir, je nach wasserfestigkeit unserer Kleider, mehr oder weniger pflotschnass.
Aber die Ölzeugjacke ist dicht.🤪
Heute Nacht werde ich das Regnen aufs Deck geniessen, auch wenn meine Matratze ein bisschen Nässe abbekommen hat, weil Peter unser Luckenfenster einen Spalt offen gelassen hat🙈🤣wir sind halt nicht mehr in Griechenland🤣

Edinburgh
Bezeiten heute Morgen begleiteten Reto und Karin uns zum Hauptbahnhof Amsterdam. Wir hatten den Büsis und „Liv“ Tschüss gesagt und das eine oder andere Tränchen verdrückt. Abschied ist immer schwer. Der Zug zum Flughafen wartete schon auf uns. Es ist so praktisch, einfach per Kreditkarte…

