Unser Tag begann mir Ausräumen der Kiste unter unserem Bett, damit Peter das verklebte Log von innen putzen konnte.
Diese Arbeit ist sehr mühsam, weil er so über den Rand der tiefen Kiste hängen muss.
Danach nahmen wir die Verfolgung der Anjna auf, die bereits früh Morgens den Hafen von Plateria verlassen hatte.
Wir hatten nämlich das selbe Ziel: Two Rock Bay.
Wir hatten trotz gäbigem Focksegelwind keine Chance.
Heute passte das gemütliche Vorwärtskommen aber gut zu meinem Befinden.
Ich war in Gedanken bei meiner grossen Pächufamilie in der Schweiz, die in der Kirche Unterkulm Abschied von meinem Grosi nahm.
In der wunderschönen Bucht angekommen, holten uns Peter und Monika mit ihrem Dinghi ab und wir fuhren zusammen an den Strand und nahmen den kurzen, steilen Anstieg zur kleinen Bar über der Bucht unter die Füsse.
Ich war noch nie hier gewesen und der Ausblick ist sagenhaft schön. Zurück auf der Nisirepe folgte der obligate Schwumm im herrlich klaren Wasser.
Danach machte ich mich ans Nachtessen kochen, denn Moni und Peter folgten unserer Einladung zum Essen.
Es wurde ein wunderschöner Abend mit guten Gesprächen. Als es schon dunkel war, begann auf einem Nachbarsschiff jemand Tropete zu spielen. Momente, die man nie mehr vergisst.

Preveza
Nun geht dieser Sommer definitiv zu Ende. Unsere Koffer sind gepackt. Nisirepe winterfest gemacht und in guten Händen, es wird gut zu ihr geschaut. Die letzten Tage waren nass und kalt, wir sind auf Herbst und Winter eingestellt und freuen uns auf unsere Familien und…

