Das Marinaleben fliegt an uns vorbei.
Intensiv sind wir am arbeiten. Wassermacher einwintern, Teile ersetzen, ausbessern, putzen, waschen und Vorräte vakumieren.
Daneben so oft wie möglich die Sonne geniessen, denn in zwei Tagen ist die Kurzehosen-und Flipflopzeit definitiv vorbei.
Heute haben wir den Sonntagspaziergang vorverschoben, weil Morgen verbreitet Gewitter angesagt sind.
Hier in Preveza ist ein Spaziergang von Anfang an ein Erlebnis.
Ausserhalb der Marina geht es dem Stafthafenquai entlang direkt zum Strand. Dazwischen führt der Weg durch ein herrliches Eukalyptuswäldchen. Es fehlen nur die Koalabären.
Wir folgten dem Strand heute bis zur Ruine des Pantokrators. Auch diese alte Festung erzählt von dem berühmt, berüchtigten Ali Pasha, dem wir hier in Griechenland schon an vielen Orten begegnet sind.
Eigentlich ist es verboten die Ruine zu betreten. Das Haupttor ist verriegelt.
Vom Strand her kamen wir aber durch ein Seitentor direkt in die ursprünglich gewaltige Anlage. Auch jetzt ist sie mit ihren vielen Räumen und Bögen ein eindrücklicher Ort.
Dass wir ganz alleine und eigentlich verbotenerweise dort waren, machte es natürlich noch spezieller.
Auf dem Rückweg liefen wir an vielen Zitrusbäumen vorbei-Orangen, Zitronen und Mandarinen.
Unser Strandbeizli hatte heute noch einmal offen, dort konnten wir unseren Durst löschen.
Essen gab es aber auf unserem Schiff, wir haben noch Reste, die wir unbedingt verwerten wollen, vor unserer Abreise.

Preveza
Nun geht dieser Sommer definitiv zu Ende. Unsere Koffer sind gepackt. Nisirepe winterfest gemacht und in guten Händen, es wird gut zu ihr geschaut. Die letzten Tage waren nass und kalt, wir sind auf Herbst und Winter eingestellt und freuen uns auf unsere Familien und…

